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JEDER SPENDENEURO HILFT

Die Konditorenfamilie hält zusammen. Unterstützen Sie betroffene Kollegen/innen.

Dank der großzügigen finanziellen Unterstützung unseres Partners Bäko ist ein gutes Fundament für finanzielle Hilfe gesetzt, aber jeder Euro zählt, wenn es um den Wiederaufbau geht.

Gerhard Schenk, Präsident

#flutkatastrophe2021 #jedereurohilft #baeko #backenundhelfen #flutkatastrophenrw #flutkatastrophe_ahrweiler #flutkatastropherheinlandpfalz

Youngster Day 2021 Digital

Alle Auszubildenden im Konditorenhandwerk sind zum ONLINE-Aktiv-Workschop eingeladen

Da in diesem Jahr ein Präsenz-Youngster-Day nicht möglich ist, bietet der LIV Baden-Württemberg einen ONLINE-Aktiv-Workschop für Auszubildende im Konditorenhandwerk an.

Informationen

WER? Eingeladen sind ALLE Auszubildende im Konditorenhandwerk!

WAS Euch erwartet?! Ein ONLINE-Aktiv-Workshop mit unseren bekannten Referenten:

  • MARIO PAUL stellv. Küchenchef der KÄFER Berlin GmbH im Deutschen Bundestag, Konditormeister
  • RICHARD HOFMANN Koch, stv. Küchenleiter DAIMLER BENZ Bildungsz. Lämmerbuckel, Wiesensteig
  • FELIX VOGEL Konditormeister und VALRHONA Botschafter.

Im Workshop werden süße und würzige Kreationen erarbeitet. Geschmack, Optik und Gestaltung werden in vielschichtigen Techniken vermittelt! Dazu könnt Ihr auch Fragen stellen, die im Seminar beantwortet werden.

WO? Bei euch zu Hause in der Küche – oder in eurem Betrieb – oder zusammen in der Berufsschule – oder – oder – oder?!

WANN? Samstag, 24.Juli 2021 von 10 -12 Uhr und von 13 - 15 Uhr

WIEVIEL? Teilnahmegebühr € 30,00

WIE? Ladet Euch die Anmeldunterlagen herunter und meldet Euch an: → Ausschreibung Youngster Day 2021

Anmeldeschluss: 08.Juli 2021

Nach der Anmeldung wird Euch der Zugangs-LINK rechtzeitig per E-Mail zugesandt (Voraussetzung: Die Teilnahmegebühr ist bezahlt.) Dann heißt es nur noch: Konditoren-Jacke an, Bild und Ton ab.

Fragen:

LIV Baden-Württemberg Weinbergstraße 10
75210 Keltern
Tel: 07236 - 9819353
Fax: 07236 - 9819354
http://www.konditoren-bw.de
E-Mail: info@livkonditoren-bw.de

2020 - 2019: Anzahl der Betriebe & Beschäftigten im Konditorenhandwerk

Zum 31.12.2020 gab es im Konditorenhandwerk 3.292 Fachbetriebe* mit insgesamt 69.618 Beschäftigten (einschl. tätiger Unternehmer und Auszubildende).

Über 37 Prozent Unternehmerinnen: Wurden 2016 bereits 31,25 % der Konditoreibetriebe von Unternehmerinnen geführt, so stieg der Anteil der selbstständigen Frauen auf 37,9 % in 2020 an.

Bei 3.292 Konditoreibetrieben und einer durchschnittlichen Bevölkerung von 83,191 Millionen Einwohnern, kamen zum 31.12.2020 im Durchschnitt 3,96 Konditoreibetriebe auf je 100.000 Einwohner.

→ Alle Daten, Fakten und Trends zum Download

Selbsttests & Schnelltests:

Die Wirtschaft engagiert sich, machen Sie mit!

Die Spitzenverbände der deutschen Wirtschaft appellieren an Betriebe zur Ausweitung der Testangebote für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

Wir wollen in dieser Zeit unsere gesamtgesellschaftliche Verantwortung durch eine vorübergehende substanzielle Ausweitung der Testung realisieren. Zahlreiche Unternehmen führen im Rahmen ihrer Möglichkeiten bereits Testungen ihrer Mitarbeiter durch. Wir sehen, dass dieses Engagement in den vergangenen Wochen kontinuierlich ausgeweitet wurde.

Die Betriebe im Konditorenhandwerk haben in großem Maßstab in Hygienemaßnahmen und Betriebssinfrastruktur investiert, um ihre Belegschaften zu schützen, und das wirtschaftliche Leben und damit den sozialen Zusammenhalt aufrechtzuerhalten. Mit funktionierenden Hygienekonzepten und Pandemieplänen sorgen die Konditorei-Café Betriebe tagtäglich dafür, dass der Arbeitsplatz ein vergleichsweise sicherer Ort ist.

Wir übernehmen Verantwortung und wollen die Teststrategie entschieden unterstützen.

Der DKB bündelt zusammen mit dem ZDH Fragen und Informationen, die sich für Konditorei-Café Betriebe und Organisationen im Konditorenhandwerk im Zusammenhang mit der Teststrategie stellen → weiter

#WirtschaftTestetgegenCorona → Zur Themenseite

Umsatz 2019 - 2020: 14 Prozent weniger Umsatz

Im Zuge der Corona-Krise verzeichnen Konditorei-Café Betriebe nie dagewesene Einbrüche mit schwerwiegenden Folgen für Liquidität, Beschäftigung und den Betriebsbestand.

2020 - 2019
Statistisches Bundesamt
1. Quartal - 3,30 %
2. Quartal - 29,0 %
3. Quartal - 8,3 %
4. Quartal - 14,5 %
Gesamt - 14,0 %

Im Jahr 2020 setzte das Konditorenhandwerk mit einem Gesamtumsatz von 1,633 Milliarden EUR (ohne USt.) 14 Prozent weniger um als 2019.

→ weiter

Novemberhilfe auch für uns.

Die bestehenden Förderlücken in den Regelungen der Novemberhilfe für Konditorei-Cafés des Konditorenhandwerks sind geschlossen werden!

+++ Aktuell +++ Aktuell +++ Aktuell +++

25. November 2020 - Am 28.10. ging es los und jetzt am 25.11. ist es ganz offiziell: Die Konditorei-Cafés fallen unter die Novemberhilfe. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie und das Bundesministerium der Finanzen schreiben für das Konditorenhandwerk in den "Fragen und Antworten zu den Novemberhilfen": ... Konditoreien mit angeschlossenem Cafébetrieb gelten als Gastronomiebetriebe... die Umsatzerstattung durch die Novemberhilfe auf 75 Prozent des Cafébetriebs begrenzt...

Vom Konditorenhandwerk nochmals der ausdrückliche Dank an jeden von Ihnen, der sich bis zum Schluß beteiligt hat und Abgeordnete, Ministerien und die Presse mit angesprochen hat. Es war der gemeinsame Kraftakt für das Konditorenhandwerk, der uns dieses existentiell wichtige Ergebnis gebracht hat.

Am 19. November erhielt der DKB vom "BMWI Arbeitsstab Mittelstandsstrategie 2 - Fachkräftesicherung" eine schriftliche Anwort zum Thema Café-Novemberhilfe:

........ Wir haben in Bezug auf das Konditoreigewerbe eine gute Lösung gefunden. Bäckereien und Konditoreien mit angeschlossenem Cafébetrieb werden als Gastronomiebetriebe betrachtet und sind deshalb vom Beschluss der Konferenz der Bundeskanzlerin mit den Regierungschefs der Länder am 28. Oktober 2020 erfasst. Soweit sie durch Schließungsanordnungen der Länder ihren Geschäftsbetrieb im November einstellen müssen, sind sie bei der Novemberhilfe antragsberechtigt.

Eine Umsatzerstattung ist allerdings auf 75 Prozent der Umsätze im Vergleichszeitraum 2019 des Cafébetriebs mit vollem Mehrwertsteuersatz begrenzt. Für Außerhausverkaufsumsätze mit reduziertem Mehrwertsteuersatz, die im November weiterlaufen, werden Umsätze nicht erstattet.

Wir freuen uns, dass uns hier um Rahmen der Umsetzung der Novemberhilfe frühzeitig eine Regelung gelungen ist, die der vergleichbaren Betroffenheit von Restaurants, Cafés und Konditoreien gerecht wird. .......

17. November 2020 - Lange hatte es Unklarheiten über die Leistung der sogenannten „Novemberhilfe“ für Konditoreien gegeben, deren angeschlossene Cafés Corona-bedingt geschlossen sind.

Der Deutsche Konditorenbund hat jetzt aus zuverlässigen politischen Quellen positive Signale bekommen: Demnach sollen Konditoreien mit angeschlossenem Cafébetrieb als Gastronomiebetriebe betrachtet werden, so dass sie von der „Novemberhilfe“ profitieren können.

Leider mahlen die Behördenmühlen nicht so schnell wie wir es gerne hätten, sodass wir noch etwas Geduld bis zu den endgültig ausformulierten Förderbedingungen haben müssen.

Herzlichen Dank an jeden von Ihnen, der sich in den letzten Wochen beteiligt hat und Abgeordnete, Ministerien und die Presse mit angesprochen hat. Denn ohne diesen gemeinsamen Kraftakt für das Konditorenhandwerk wären wir heute nicht so weit.

Präsident Gerhard Schenk

Berlin, 7. November 2020 - Bundesminister Peter Altmaier und Bundesminister Olaf Scholz haben in Ihren öffentlichen Äußerungen immer wieder bekräftigt, dass die betroffenen Unternehmen bei dem aktuellen Teillockdown nicht allein gelassen werden. Allerdings ist hiervon bei der nun geplanten Umsetzung der Hilfen für unsere Betriebe nichts zu merken.

Wir stehen in unserer Branche für 3.250 Konditoreibetriebe mit über 71.000 Beschäftigten. Von diesen Betrieben haben über 90% neben ihrem Ladengeschäft ein Café, das für den Gesamtbetrieb eine existentielle Rolle hat.

Diese Cafés sind nun als Gastronomiebetriebe zu 100% vom Teillockdown betroffen, sollen aber trotz der massiven wirtschaftlichen Auswirkungen dieser Maßnahme entgegen der öffentlichen Zusagen nicht unterstützt werden. Dies ist nicht nur unverständlich, sondern im Vergleich zu anderen Branchen auch höchst ungerecht.

Regelungen für die direkt betroffenen Betriebe

Für Restaurants wurde eine Differenzierung vorgenommen, wonach Inhouse-Umsätze mit 75 % bezuschusst werden und Außer-Haus-Umsätze dabei außen vorbleiben. Damit können Restaurants im November 2020 trotz angeordneter Schließung den Außer-Haus-Verkauf letztlich in unbegrenzter Höhe fortführen, ohne ihren Zuschuss zu verlieren. Dies ist eine praktikable Lösung und fördert, dass Betriebe Arbeitnehmer nicht in Kurzarbeit schicken müssen, in Verbindung mit Ihrer Kundschaft bleiben und anschließend wirtschaftlich weiterarbeiten können. Es ist völlig unverständlich, warum diese praktikable Lösung nicht für Konditorei-Cafés gelten soll. Unsere Betriebe sollen aufgrund des parallellaufenden Theken- und Gastronomiebetriebs als Mischbetriebe eingeordnet werden, für die eine Sonderregelung gefunden werden soll, deren Ausgestaltung aber noch völlig unklar ist.

Die geplante Unterscheidung ist unseren Betrieben nicht vermittelbar und völlig inakzeptabel. Erst recht mit Blick darauf, dass die Systemgastronomie, die schon immer das gleiche Geschäftsmodell wie unsere Betriebe fährt - nämlich Thekengeschäft und Gastronomiegeschäft mir Vor-Ort-Verzehr - in vollem Umfang unter die Definition der Gastronomie der Novemberhilfe fällt und voll förderfähig ist und nicht als Mischbetriebe definiert werden.

Den Umstand, dass unsere Betriebe mit dem klassischen Thekengeschäft und dem Café Gastronomie sind, hat schon der Bundesgerichtshof mit Urteil vom 17.10.2019 festgestellt. Außerdem besagt § 1 Gaststättengesetz, dass ein Gaststättengewerbe vorliegt, wenn „zubereitete Speisen zum Verzehr an Ort und Stelle verabreicht“ werden und dies wurde ja vom o. g. BGH-Urteil selbst in Bezug auf unbelegte Brötchen und Brot bereits bestätigt, ist damit also auch auf die im Konditorei-Café angebotenen Frühstücke, Speisen und kleinen Gerichte, Torten und Eisbecher anwendbar.

Vor diesem Hintergrund können und müssen die gastronomischen Bereiche der Konditorei, die Cafés, in gleicher Art und Weise bei der Novemberhilfe berücksichtigt werden, wie die Restaurants. Analog zur Verfahrensweise der Restaurants können auch Betriebe des Konditorenhandwerks ihre jeweiligen Umsatzanteile zwischen dem gastronomischen Bereich (voller Mehrwert-steuersatz) und dem Thekenbereich (reduzierter Mehrwertsteuersatz) abgrenzen.

Unsere Konditorei-Cafés sind ebenfalls ohne Einschränkung im Rahmen der Gastronomieregelung zu berücksichtigen und ihnen die Erstattung in Höhe von 75 % der Umsätze auf den gastronomischen Teil zu leisten.

Regelung für mittelbar betroffene Betriebe

Viele der Konditoreien fallen zudem unter den Bereich der mittelbaren Betroffenheit. Bisher sollen nur Betriebe unterstützt werden, die 80 % Ihres Umsatzes mit dem Hotel- und Gaststättengewerbe generieren. D. h. im Umkehrschluss, dass alle anderen indirekt vom Teillockdown betroffenen Betriebe keine Unterstützung bekommen, zumindest nicht über die Novemberhilfe. Hierbei würden Konditoreien als Zulieferer für das Hotelgewerbe und die Gastro-nomie erneut durchs Raster fallen.

Vor dem Hintergrund der dramatischen Auswirkungen des aktuellen Teillockdowns fordern wir, dass entweder die 80 Prozent-Regelung nur auf die Umsatzanteile Anwendung findet, die mit den direkt betroffenen Branchen generiert wird oder die vorausgesetzten Gesamtumsätze deutlich abgesenkt werden. Eine entsprechende Abgrenzung der Umsätze ist durch die Einbindung von Steuerberatern/Wirtschaftsprüfern ohne Probleme möglich.

Das Konditorenhandwerk unterstützt die aktuellen Bemühungen der Regierung, die Pandemie einzudämmen und den Gesundheitsschutz aller zu gewährleisten. Allerdings hat die Akzeptanz der getroffenen Entscheidung des Teillockdowns nur bestand, weil gleichzeitig beteuert wurde, dass es finanzielle Hilfen für die Betriebe gibt, die im Interesse Aller Sonderopfer bringen.

→ DKB-Text zum Download.

Gesamtumsatz und Betriebszahlen im Konditorenhandwerk / Anzahl der Auzubildenden und MeisterInnen

Im Jahr 2019 verzeichnete das Konditorenhandwerk mit einem Gesamtumsatz von 1,899 Milliarden EUR (ohne Umsatzsteuer) ein Umsatzplus von 2,66 % gegenüber dem Vorjahr.

Umsatzentwicklung 1. und 2. Quartal 2020:

2020 - 2019
Statistisches Bundesamt
1. Quartal - 3,30 %
2. Quartal - 29,0 %

Zum 31.12.2019 gab es im Konditorenhandwerk 3.239 Fachbetriebe mit insgesamt 71.039 Beschäftigten (einschl. tätiger Unternehmer und Auszubildende).

Zum 30.06.2020 gab es im Konditorenhandwerk 3.235 Fachbetriebe.

Zum 31.12.2019 gab es im Konditorenhandwerk 4.432 Auszubildende und 255 neue MeisterInnen.

Alle Infos zu den Umsatzzahlen im Konditorenhandwerk finden Sie unter UMSATZENTWICKLUNG. → weiterlesen

Alle Infos zu den Betriebs- und Beschäftigtenzahlen im Konditorenhandwerk finden Sie unter BETRIEBE. → weiterlesen

Alle Infos zu den Ausbildungszahlen im Konditorenhandwerk finden Sie unter AUSBILDUNGSSITUATION. → weiterlesen

Alle Infos zu den Meisterzahlen im Konditorenhandwerk finden Sie unter MEISTERAUSBILDUNG. → weiterlesen

Die wichtigsten Daten und Fakten im Konditorenhandwerk können hier als PDF-Datei gelesen werden: → weiterlesen

DKB-Bundestagung 2020 - Digital -

26. - 27. Oktober 2020

In diesem Jahr war alles anders, also auch die Bundestagung des DKB. Aber wir wollten es uns nicht nehmen lassen, wie gewohnt mit Ihnen einen gemütlichen Abend zu verbringen und am nächsten Tag eine Konferenz mit Mehrwert für jeden Einzelnen.

Wie ging das in digitalen Corona-Zeiten?

EXKLUSIV FÜR MITGLIEDER - Schokoladentasting

26.10.2020 . 19-21 Uhr Als Partner für diesen Abend konnten wir MARTIN BRAUN gewinnen. Zusammen mit dem Schokoladensommelier Herrn Lühmann erlebten wir am Bildschirm ein intensives Schokoladentasting, bei dem alle TeilnehmerInnen sicherlich ganz besondere Geschmackserlebnisse gehabt haben.

MITGLIEDERVERSAMMLUNG des DKB

27.10.2020 . 9:00 - 10:30 Uhr Wie gewohnt war dies der offzielle Part der Bundestagung, an dem die Regularien des Verbandes durchgeführt werden. Fazit: Wir können auch digital.

Bundestagung - Barcamp Konditorei - die Zukunft!?

FÜR ALLE: Mitglieder, Interessierte und Freunde des Konditorenhandwerks

27.10.2020 . 11-16.35 Uhr Am Morgen wurde ein gemeinsames Programm aufgestellt, wobei alle Anwesenden eingebunden werden. In dieser Sessionplanung wurden Themen angekündigt und Diskussionen vereinbart. So entwickelte sich ein vielseitiges und interessantes Barcamp, das ganz den Wünschen der TeilnehmerInnen entsprach.

Fazit: 5,5 Stunden - 14 Themen - Nicht zu vergessen, dass die TeilnehmerInnen viel Spaß erlebten.

WIR FREUEN UNS, DASS SIE DA WAREN! Vielen Dank.

Sonderseite Corona am 1. Juli geschlossen

So war es gut Seit dem 14. März 2020 haben wir auf unserer DKB-Corona-Seite tagesaktuelle Informationen veröffentlicht. Ohne Passwortschutz stand die Seite allen Betrieben und Verbänden offen. Ein symbolisches Zeichen des Deutschen Konditorenbundes, dass diese besondere Situation nur gemeinsam gemeistert werden kann.

Jetzt ist Schluß Leider beherrscht das Virus immer noch unseren Alltag, aber die Notwendigkeit tagesaktuell über Bundes- und Landesförderhilfen zu informieren, vertrags-, arbeits- und versicherungsrechtliche Antworten zu geben und branchenrelevante Hygienemaßnahmen aufzuzeigen nimmt ab. Aus diesem Grund haben wir am 1. Juli die DKB-Corona-Sonderseite geschlossen.

Mit dkbaktuell geht es weiter Die Betriebe der Konditoreninnnungen und die Geschäftsstellen der Landesverbände werden wir weiterhin über unseren Newsletter dkbaktuell direkt informieren. Und das so, wie Sie es von uns seit Monaten gewohnt sind: Schnell und praxisnah.

Und im Internet wird archiviert Damit Sie auch nichts verpassen, können Mitglieder der Konditoreninnungen Themen aus dkbaktuell auch in der passwortgeschützten Rubrik FACHINFO/dkbaktuell abrufen dkbaktuell.

Zur Erinnerung Als Nachschlagewerkzeug bleiben die alten Inhalte der DKB-Corona-Sonderseite weiterhin auf unserer Internestseite abrufbar → Zur DKB-Sonderseite "Corona".

Auch der DKB sagt Danke!

 

DANKE an alle, die nicht zu Hause bleiben können und damit dafür sorgen, daß obwohl die Welt scheinbar aus den Fugen ist, das grundsätzliche Leben doch weiter geht.

DANKE an alle Mitarbeiter in den Unternehmen, die nicht zu Hause bleiben, sondern jeden Tag in den Geschäften weiter arbeiten.

DANKE an alle Unternehmer, besonders natürlich unsere Konditoren, die in den letzten Wochen und Tagen fieberhaft daran arbeiten, die Versorgung aufrecht zu erhalten und damit auch die Unternehmen und Arbeitsplätze sichern.

DANKE an alle Unternehmer, die auch noch ehrenamtlich in den Verbänden tätig sind und damit trotz ihrer eigenen Themen, den Kollegen mit Rat und Tat zur Seite stehen. Sich austauschen, wie man am besten helfen kann. Weiterleiten welche Hilfen es gibt, diskutieren, was noch nötig ist, damit man es an die Politik weiterleiten kann.

Regionale Wertschöpfungsketten sind sinnvoller Klimaschutz

Landwirte und Lebensmittelhandwerker fordern von der Politik effiziente Fördermaßnahmen und vom Verbraucher mehr Wertschätzung bis zur Ladenkasse.

Die traditionelle Grüne Woche als Leistungsschau für Ernährung, Landwirtschaft und Gartenbau avancierte angesichts der aufgeheizten gesellschaftlichen Debatte um Klima- und Artenschutz in diesem Jahr immer mehr auch zur Protestbühne. Die kritische Hinterfragung erfasste alle Stufen der Herstellung bis zum Kauf durch den Kunden. Besonders im Fokus: heimisch produzierte Lebensmittel. Sie zeichnen sich nicht nur durch Qualität und Frische aus, sondern überzeugen im Gegensatz zu Importerzeugnissen mit besseren Nachhaltigkeitsindikatoren.

Um das Bewusstsein der Konsumenten dafür zu schärfen, war auch das Konditorenhandwerk auf der einzigartigen kulinarischen Messeveranstaltung im Einsatz. So erörterten auf der vom Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH) organisierten Podiumsdiskussion in der Halle des Erlebnisbauernhofes Vertreter des Lebensmittelhandwerks und der Bauernschaft über Möglichkeiten zur Stärkung regionaler Wertschöpfungsketten.

Unisono bekräftigten die Gesprächsteilnehmer Gerhard Schenk, Präsident des Deutschen Konditorenbunds (DKB) und ZDH-Beauftragter für ländliche Räume, Herbert Dohrmann, Präsident des Deutschen Fleischer-Verbands (DFV) und Sprecher der Arbeitsgemeinschaft Lebensmittelhandwerk, sowie Gerald Dohme, stellvertretender Generalsekretär des Deutschen Bauernverbands (DBV), dass die strategische Partnerschaft beider Branchen Tradition und Zukunft hat. Ohne landwirtschaftliche Betriebe und lebensmittelverarbeitende Unternehmen funktioniere die regionale Wertschöpfungskette nicht, gab Bauernvertreter Gerald Dohme zu bedenken.

Zur Stärkung dieser Strukturen wurden von der Talk-Runde bessere politische Rahmenbedingungen eingefordert. Auf der Agenda stand die Gestaltung der gesamten Infrastruktur des ländlichen Raumes als attraktiver Arbeits- und Lebensraum für die dort lebenden Menschen. Dazu gehört ein leistungsfähiges Internet ebenso wie ein gut organisierter öffentlicher Personennahverkehr. Gerhard Schenk charakterisierte das ganze ländliche Gefüge als „ein breites Netzwerk“. DFV-Präsident Dohrmann machte in diesem Zusammenhang auf den drohenden Fachkräfte- und Betriebsnachfolgermangel aufmerksam, der die Anzahl der Unternehmen in den nächsten 20 Jahren halbieren könne. Die Gesprächsteilnehmer forderten von der Gesellschaft und explizit von der Politik, die Investitionsbereitschaft der Unternehmen zu unterstützen.

„Landwirtschaftliche Betriebe und handwerkliche Lebensmittelhersteller sind mit ihren Maschinen und qualifizierten Mitarbeitern kostenintensive Bereiche. Das ist bei einer Betriebsübernahme von jungen Leuten schwer zu stemmen“, unterstrich DKB-Präsident Gerhard Schenk. Statt immer mehr Barrieren im Baurecht und vielfältiger Nachweis-, Dokumentations- und Kennzeichnungspflichten wurde eine sinnvolle, effiziente Gesetzgebung angemahnt. Bauernrepräsentant Dohme plädierte für ein Förderpaket, das kleinen und mittleren Betrieben sowie Start-ups hilft. „Die gesamte Bürokratie ist ein Wahnsinn, der viel Geld kostet“, sagte DKB-Präsident Gerhard Schenk. Selbst für die Qualitätskennzeichen, die Labels, müsse viel bezahlt werden, kritisierte er und schloss den Verbraucher in die Diskussion ein. „Das Gros der Kunden hole ich an der Theke beim Beratungsgespräch über die Spezifik unserer Produkte ab“, so Schenk. Zugleich gab er zu bedenken, dass die wirtschaftliche Rentabilität eines jeden Betriebes von einer ausreichenden Käuferanzahl abhängt.

Die Gesprächsrunde stellte diesbezüglich eine Diskrepanz fest. Einerseits werden mehr Tierwohl, eine nachhaltige Futtermittelproduktion und qualitativ hochwertig hergestellte Lebensmittelerzeugnisse gefordert, andererseits boomt der online-Lebensmittelversandhandel und die Bereitschaft, für heimische Waren mehr zu bezahlen, ist trotz Lippenbekenntnissen häufig nicht gegeben. Angesichts der aktuellen Gesellschaftsdebatte zur Zukunft unseres Planeten brachte es DFV-Präsident Herbert Dohrmann im Sinne der ganzen Talkrunde auf den Punkt: “ Vor Ort in der Region produzierte Lebensmittel sind ein sinnvoller, konstruktiver Beitrag für den Klimaschutz!“.

Fototext: Partnerschaftliche Bühnenpräsenz (v.l.): Gerald Dohme, stellvertretender Generalsekretär des DBV, Marika Puskeppeleit, Moderatorin und Geschäftsleiterin Entwicklung ländlicher Räume, DFV-Präsident Herbert Dohrmann und DKB-Präsident Gerhard Schenk.

Text/Foto: Marion Schlag

Bundesentscheid 2019

18. November - 19. November 2019 in Bielefeld

Der „Bundesentscheid” hat eine lange Tradition im Konditorenhandwerk. Hier treffen die LandessiegerInnen aus den beiden Berufen KonditorIn und Konditorei-FachverkäuferIn aufeinander und ermitteln den/die BundessiegerIn.

Mit Einführung des gewerkübergreifenden "Leistungswettbewerb des deutschen Handwerks" nimmt das Konditorenhandwerk an diesem Wettbewerb teil.

Der traditionsreiche Name "Bundesentscheid" wurde aber nicht aufgegeben und so steht er im Konditorenhandwerk immer noch als Synonym für die beiden Handwerkswettbewerbe.

Die Siegerinnen 2019 finden Sie auf DER BUNDESENTSCHEID. → weiterlesen

Daten & Fakten
Die wichtigsten Daten und Fakten im Konditorenhandwerk können hier als PDF-Datei gelesen werden.
Wir machen den Tag schöner!
Das Konditorenhandwerk sucht qualifizierte Auszubildende! Wir haben zwei Ausbildungsberufe im Angebot.